In unserem letzten Beitrag haben wir Projektrisikomanagement zunächst aus der strategischen Sichtweise betrachtet. Auch beim Managen von Projektrisiken gilt: jede Strategie ist nur so gut wie ihre tatsächliche Umsetzung. Genau darüber haben wir mit Falk Janotta gesprochen, der auf über 30 Jahre Erfahrungen im Projektmanagement zurückblickt. Hier geht’s zum Interview…

Projektrisikomanagement in der Praxis

Der Arbeitstag eines Projektleiters ist stressig und geht in aller Regel mit viel Verantwortung einher. Zu seinen Kernaufgaben zählen dabei: permanent den Überblick behalten, die Verantwortung für den Projekterfolg tragen sowie schnelle und vor allem auch richtige Entscheidungen treffen, um letztlich möglichst viele Risiken des Projektmanagement Alltags zu vermeiden. Man könnte den Projektleiter symbolisch auch als den Pilot im Cockpit betrachten: er ist derjenige, der permanent schaltet und waltet. Einer, von dem jeder erwartet, dass er stets eine sichere Punktlandung hinlegt. Auch wenn es unterwegs immer wieder zu unvorhergesehenen Turbulenzen kommen kann. Sein tagtäglicher Job ist es all diese Dinge zu meistern – komme, was da wolle.

In diesem Beitrag möchten wir gemeinsam gemeinsam mit Ihnen etwas Neues ausprobieren. Das dazugehörige Interview mit Herrn Falk Janotta gibt es daher im „Vlog-Format“. Was das bedeutet? Das Wort „Vlog“ setzt sich aus den Begriffen Video & Blog zusammen. Auf gut deutsch gesagt: dieser Beitrag enthält weniger Text, dafür aber mehr Bewegtbild 😉

Im ersten Teil blicken wir kurz auf den Erfahrungsschatz von Herrn Janotta zurück und widmen uns anschließend der Fragestellung: wie wichtig ist denn für Sie persönlich das Thema Projektrisikomanagement, gerade mit Blick auf das operative Tagesgeschäft?

Doch nicht immer läuft alles im Leben nach Plan, deswegen heißt es auch sprichwörtlich: aus Fehlern lernt man mehr als aus Erfolgen. Im zweiten Teil berichtet Herr Janotta von einem prägenden Negativ-Erlebnis aus seiner beruflichen Laufbahn. Dabei wird deutlich, welch wichtige Rolle dem Projektrisikomanagement zukommt und warum sich gerade auch im operativen Tagesgeschäft der Einsatz lohnt.

Wie auch schon in unserem letzten Beitrag thematisiert: erfolgreiches Projektrisikomanagement lebt vom Austausch und der Zusammenarbeit von operativer und strategischer Ebene. Idealerweise ist dies ein kontinuierlicher Prozess, der die aktuellen Geschehnisse und Erfahrungswerte aus dem Tagesgeschäft als Grundlage für weitere Anpassungen nimmt. Wir haben Herrn Janotta gefragt, wie wichtig ihm persönlich dieser übergreifende Austausch ist und was seiner Erfahrung nach die größte Stolperfalle bei Neueinführung von Projektrisikomanagement darstellt.

Zum Abschluss des Interviews erklärt Herr Janotta welche Tools und Hilfsmittel er bevorzugt im Alltag einsetzt, um Projektrisiken besser zu managen. Abgerundet wird unser Gespräch mit einem Tipp, den Herr Janotta Ihnen für ihr operatives Projektrisikomanagement mit auf den Weg geben möchte.

Fazit

Wie im Verlauf des Interviews schon treffend festgestellt wurde: beim Thema Projektrisikomanagement verhält es sich genau wie mit einer Haftpflichtversicherung – solange nichts passiert, kann man guten Gewissens darauf verzichten. Doch sollte plötzlich der Schadensfall eintreten, ist man immer besser beraten schon frühzeitig für die richtigen Maßnahmen gesorgt zu haben. Gerade im operativen Tagesgeschäft ist konsequentes Projektrisikomanagement oftmals maßgeblich für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten verantwortlich.

Wir hoffen, dass unser neues Vlog-Format Ihnen als Leser neben der Abwechslung auch neue Erkenntnisse bringen konnte. Schreiben Sie daher gerne in die Kommentare, ob Sie zukünftig mehr Interviews in diesem Format sehen möchten und seien Sie dabei wirklich offen & ehrlich zu uns: was hat Ihnen besonders gut oder möglicherweise auch weniger gut gefallen? Wir sind sind gespannt auf Ihre Meinung und freuen uns auf spannenden Austausch rund um das Thema Projektrisikomanagement!