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	<title>Projektleiter Archive - Projektassistenz-Blog</title>
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	<description>Das Fachblog für Projektassistenz und PMO</description>
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		<title>42 typische Aufgaben eines Projektleiters </title>
		<link>https://www.projektassistenz-blog.de/42-typische-aufgaben-eines-projektleiters/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Reisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipps]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  www.intelliExperts.de – Eine effektive Projektleitung ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg jedes Projekts, unabhängig von seiner Größe oder Komplexität. Der Projektleiter spielt eine zentrale Rolle bei der Planung, Organisation, Durchführung und Überwachung aller Aktivitäten, die erforderlich sind, um die Projektziele zu erreichen. Um eine bessere Übersicht zu schaffen, staffeln wir die Aufgaben einer&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/42-typische-aufgaben-eines-projektleiters/">42 typische Aufgaben eines Projektleiters </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektassistenz-blog.de">Projektassistenz-Blog</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Projektmanagement – Trends 2024 </title>
		<link>https://www.projektassistenz-blog.de/projektmanagement-trends-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2023 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PMO (Project Management Office)]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[PMO]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; www.intelliexperts.de – Remote Work, Wissensmanagement, Künstliche Intelligenz und strategisches Project Management Office gehören zu DEN aktuellen Trends im Bereich Projektmanagement. Damit Sie sich auf diese Trends einstellen können, werfen wir heute einen Blick in die nahe Zukunft und setzen uns mit aktuellen sowie kommenden Entwicklungen des Projektmanagements auseinander.&#160; Remote Work Remote Work oder auch&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/projektmanagement-trends-2023/">Projektmanagement – Trends 2024 </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektassistenz-blog.de">Projektassistenz-Blog</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Agil oder Wasserfall? Oder doch nicht?</title>
		<link>https://www.projektassistenz-blog.de/agil-oder-wasserfall-oder-doch-nicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Falk Janotta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 12:29:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxistipps]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Agil]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagementmethode]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionell]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="2000" height="1236" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Agile-Traditional-40.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Methodenwahl" decoding="async" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Agile-Traditional-40.jpg 2000w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Agile-Traditional-40-300x185.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Agile-Traditional-40-1024x633.jpg 1024w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Agile-Traditional-40-150x93.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Agile-Traditional-40-768x475.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Agile-Traditional-40-1536x949.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></p>
<p><strong><a href="http://www.intelliexperts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.intelliExperts.de</a></strong> – <span style="color: initial;">Wasserfall-Methode, </span><span style="color: initial;">Meilensteintrendanalyse, </span>PRINCE2, <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/7-gruende-warum-agiles-projektmanagement-vielleicht-nicht-das-richtige-fuer-ihr-projekt-ist/">Scrum</a>, Kanban, PMBOK-Modell usw. Der Projektmanagementmethoden gibt es viel. Was sind die Unterschiede und warum gibt es sie? Aufgrund welcher Kriterien entscheide ich mich für welche Projektmanagementmethode? Wie stur und akribisch halte ich mich an die Vorgaben? Fragen über Fragen. In diesem Beitrag plädieren wir für eine gewisse Flexibilität bei der Wahl der Projektmanagementmethode, ein Projekt zu managen.</p>
<p><span id="more-4240"></span></p>
<h2>Fragen Sie Kloppo oder Pep</h2>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie sind <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/hybrides-projektmanagement-oder-doch-nicht/"><strong>Fußballtrainer</strong></a>. Vor einem wichtigen Spiel haben Sie den Gegner und seine Spielweise analysiert. Die Tafel im Taktikraum ist voll mit Ihren Strichen, Pfeilen und Kreuzen, die Sie beim Erklären der Taktik mit Kreide an die schwarze Schieferfläche gemalt haben. Sie haben einen Plan entwickelt, wie Ihre Mannschaft den Gegner besiegen wird.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4246 size-full" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Fussballtaktik-01-25.jpg" alt="" width="1381" height="936" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Fussballtaktik-01-25.jpg 1381w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Fussballtaktik-01-25-300x203.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Fussballtaktik-01-25-1024x694.jpg 1024w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Fussballtaktik-01-25-150x102.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Fussballtaktik-01-25-768x521.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1381px) 100vw, 1381px" /></strong></p>
<p>Spieltag. Sie führen nach 25 Minuten mit 1:0. Dann stellen Sie fest, dass der Gegner immer stärker wird und Ihre Mannschaft immer mehr in die Defensive gerät. Zur Halbzeit liegen Sie bereits 1:2 zurück.</p>
<p>In der Halbzeit denken Sie nach: was kann ich tun, was muss ich ändern? Welches Spielsystem mit welchen Spielern muss ich einsetzen, um das Spiel doch noch zu gewinnen?</p>
<h2>Welche Projektmanagementmethode ist die richtige?</h2>
<p>Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie sind <strong>Projektleiter</strong> und sollen ein Projekt durchführen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Sie machen einen Plan, besetzen das Projektteam, besorgen sich Budget und legen los.</p>
<p>Sie prüfen folgende <strong>Kriterien</strong>:</p>
<ol>
<li>Ist das Problem / die Aufgabe komplex?</li>
<li>Sind Lösungen anfangs eindeutig bekannt oder nicht?</li>
<li>Ändern sich die Produktanforderung mit der Zeit?</li>
<li>Lässt sich die Arbeit modularisieren?</li>
<li>Ist eine enge Zusammenarbeit mit den Nutzern möglich?</li>
<li>Erzielen kreative Teams bessere Ergebnisse als andere Gruppen?</li>
</ol>
<p>Die Antworten liefern Ihnen Hinweise zur <strong>Vorgehensweise</strong>. Meine Empfehlung ist, dass Sie sich <u>nicht</u> nach irgendwelchen theoretisch hergeleiteten, dokumentierten und teuer verkauften <strong>Projektmanagementmethode </strong>richten. Sie finden im Netz zahlreiche Vergleiche und Gegenüberstellungen, sogar Ablaufdiagramme mit Fragen, die Sie garantiert zu der einen richtigen Methode führen. Lassen Sie das!</p>
<p><strong><a href="http://www.intelliexperts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4251 size-large" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Projektkalkulation-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Projektkalkulation-1024x683.jpg 1024w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Projektkalkulation-300x200.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Projektkalkulation-150x100.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Projektkalkulation-768x512.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Projektkalkulation-1536x1024.jpg 1536w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Projektkalkulation-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></strong></p>
<p>Worum geht es beim <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/vergesst-alles-was-ihr-ueber-projektmanagement-gelernt-habt/"><strong>Projektmanagement</strong></a>? Sie müssen ein Ziel erreichen (Einführung einer neuen Software, das eigene Rechenzentrum auslagern, ein Unternehmen restrukturieren, eine Marketingkampagne durchführen usw. usw.).</p>
<ol>
<li>Sie benötigen <strong>Ressourcen</strong> aller Art (Menschen, Computer, vielleicht Maschinen), die bestimmte Aufgaben in einer bestimmten Reihenfolge erledigen müssen. Manche Aufgaben haben Abhängigkeiten, die Sie berücksichtigen müssen.</li>
<li>Die <strong>Teammitglieder</strong> müssen verfügbar und für das Projekt im erforderlichen Umfang freigestellt sein, sie müssen die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen mitbringen und nicht zuletzt: sie müssen auch in dem Projekt arbeiten wollen. Unterschätzen Sie diesen letzten Punkt nicht. Nicht motivierte Mitarbeiter sind weder effektiv noch effizient, im schlimmsten Fall kann das Projekt ihretwegen scheitern.</li>
<li>Sie brauchen <strong>Geld</strong>, ein Budget, das Sie sich genehmigen lassen müssen und über das Sie regelmäßig Rechenschaft ablegen müssen.</li>
<li><strong>Governance</strong>, <strong>Qualitätssicherung</strong> und <strong>Risikomanagement</strong> sind sehr wichtige Erfolgsfaktoren, die Sie organisieren müssen und für die Sie Experten brauchen.</li>
</ol>
<p>All diese Punkten finden sich <strong>in allen Projektmanagementmethoden</strong> in irgendeiner Form. Das zeigt schon, dass sie für ein erfolgreiches Projekt notwendig sind &#8211; <u>unabhängig</u> von der Methode.</p>
<h2>Gewinnen Sie das Spiel!</h2>
<p>Und jetzt kommen Sie ins Spiel: nutzen Sie Ihre <strong>Erfahrungen</strong> und Ihr <strong>Wissen</strong> für die Projektplanung. Arbeiten Sie diesen Plan ab und seien Sie flexibel. Passen Sie den Plan an, falls sich die Umstände ändern und damit die ursprünglichen Annahmen für die Planung. Sollten Sie selber diese Erfahrungen nicht haben, holen Sie sie von außen. Es gibt sehr gute <strong>Berater</strong> oder besser <strong>Interimsmanager</strong>, die Sie tatkräftig unterstützen können.</p>
<p>Wenn das Projekt am Ende erfolgreich umgesetzt ist, fragt niemand nach der Projektmanagementmethode, die Sie genutzt haben. Wenn Sie das Spiel nach 90 Minuten mit 3:2 gewonnen haben, fragt niemand, welche Halbzeitansprache Sie gehalten haben. Gefeiert werden der Siegtorschütze und Sie als Trainer! <strong>Der Projektleiter mit seinem Team, der Trainer mit seiner Mannschaft haben alles richtig gemacht</strong>.</p>
<p>Wir hoffen, Sie haben aus unserem Beitrag einige Anregungen für die eigene Praxis mitnehmen können und freuen uns über Ihre Kommentare zum Thema Projektmethoden. Diskutieren Sie mit und lassen Sie uns wissen, welche positiven oder negativen Erfahrungen Sie bereits mit den verschiedenen Methoden gesammelt haben – wir sind gespannt!</p>
<p>Kennen Sie schon unsere Webseite <strong><a href="http://www.intelliexperts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.intelliExperts.de</a></strong>? Schauen Sie doch mal vorbei!</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Quellen</span>:</p>
<p>Titelbild: ID <a href="https://www.dreamstime.com/changing-project-management-methodology-traditional-to-agile-pm-man-turning-knob-composite-image-hand-photography-image139357399">139357399</a> <span style="color: initial;">© </span><a href="https://www.dreamstime.com/olivier26_info">Olivier Le Moal</a> | <a href="https://www.dreamstime.com/stock-photos">Dreamstime.com</a></p>
<p>Bild Fußballtaktik: ID <a href="https://www.dreamstime.com/stock-photos-man-drawing-soccer-game-strategy-image20572533">20572533</a> © <a href="https://www.dreamstime.com/ivelinr_info">Ivelinr</a> | <a href="https://www.dreamstime.com/photos-images/soccer-training.html">Dreamstime.com</a></p>
<p>Bild Projektkalkulation: ID <a href="https://www.dreamstime.com/stock-photo-business-man-entrepreneur-writing-some-new-project-calculations-gray-wall-young-image65782174">65782174 </a><span style="color: initial;">© </span><a href="https://www.dreamstime.com/kiosea39_info">Kiosea39</a> | <a href="https://www.dreamstime.com/stock-photos">Dreamstime.com</a></p>
<div class="item-author__stats item-stats"> </div>
<div class="item-author__stats item-stats"> </div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/agil-oder-wasserfall-oder-doch-nicht/">Agil oder Wasserfall? Oder doch nicht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektassistenz-blog.de">Projektassistenz-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vergesst alles, was Ihr über Projektmanagement gelernt habt!</title>
		<link>https://www.projektassistenz-blog.de/vergesst-alles-was-ihr-ueber-projektmanagement-gelernt-habt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Falk Janotta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PMO (Project Management Office)]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipps]]></category>
		<category><![CDATA[Projektassistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Missverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Projektkommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Projektleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmethode]]></category>
		<category><![CDATA[Projektrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Projektrisikomanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Werte in Projekten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1386" height="924" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Feuerwerk.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Feuerwerk.jpg 1386w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Feuerwerk-300x200.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Feuerwerk-1024x683.jpg 1024w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Feuerwerk-150x100.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Feuerwerk-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1386px) 100vw, 1386px" /></p>
<p>Fünf Jahre Projektassistenz-Blog, das ist ein Grund &#8211; ja, auch zu feiern. Aber auch, um einen Moment inne zu halten und über den Begriff <strong>&#8222;Projekt&#8220; </strong>einmal nachzudenken.&nbsp; Und ein wenig Revue passieren zu lassen, was in den letzten fünf Jahren so passiert ist und im Blog thematisiert wurde.</p>
<p>Lesen Sie heute zum Ende der Sommerpause die <strong>Jubiläumsausgabe </strong>des Projektassistenz-Blog, der ein wenig zum Nachdenken anregen soll, der Zahlen und Fakten &#8211; wirklich nur ganz kurz &#8211; präsentiert und der Lust auf Mehr machen soll. Viel Spaß dabei. Und wir freuen uns, wenn Sie uns weiterempfehlen, abonnieren und/oder einen Like dalassen.</p>
<p><span id="more-4219"></span></p>
<p>Themen rund um den Begriff &#8222;Projekt&#8220; sind omnipräsent. Woran liegt das? Heute wird fast alles ein Projekt genannt, selbst wenn es sich um größere Routineaufgaben handelt oder die Bedingungen für ein Projekt nicht erfüllt sind.</p>
<p>&#8222;<em>Ich bin Projektleiter</em>&#8220; oder &#8222;<em>Ich leite das Projekt XYZ</em>&#8220; klingt gut und wichtig und es gibt einem Selbstvertrauen.</p>
<p>Aber kann jeder, der sich Projektleiter nennen darf, auch ein Projekt erfolgreich leiten? Die Betonung liegt auf &#8222;<strong>erfolgreich</strong>&#8222;!</p>
<p>Als ich Anfang der achtziger Jahre als frisch gebackener Informatiker bei einer Unternehmensberatung <strong>Projektmanagement </strong>lernte, fühlte mich gut gerüstet.&nbsp; Der projekterfahrene Seminarleiter, bestimmt schon Ende 50, Anfang 60, führte uns wie ein geübter Bergführer durch die Schluchten der Projektmanagement-Methode der Unternehmensberatung. Schließlich, am letzten Seminartag, fasste er die Woche mit folgenden Worten zusammen: &#8222;So, meine Herren Projektleiter-Anwärter, jetzt habt Ihr mir eine Woche lang aufmerksam zugehört, habt Euch Notizen gemacht und toll mitgearbeitet. Und Ihr denkt jetzt bestimmt, Ihr seid bereit für den <strong>Straßenkampf </strong>da draußen, der sich Projektmanagement nennt.&#8220; Zustimmendes Nicken. &#8222;Ok, dann tut mir bitte, bevor Ihr jetzt ins Wochenende geht, einen letzten Gefallen.&#8220; Pause. Längere Pause. Fragende Blicke. Spannung. &#8222;<strong>Vergesst bitte alles, was Ihr in dieser Woche gehört, gelernt und erfahren habt.</strong>&#8220; Ungläubiges Staunen, Unsicherheit. &#8222;Vergesst alles, geht raus, macht Projekte, fallt auf die Schnauze, steht wieder auf und macht weiter. Und nach ein paar Jahren, nach einigen großen und kleinen Projekten, seid Ihr Projektleiter. Dann habt Ihr es geschafft!&#8220;</p>
<p>Und heute weiß ich: der Mann hatte Recht. Sowas von Recht. Und glauben Sie es mir: ich bin immer noch nicht fertig mit der Ausbildung. Und werde das auch nie sein. Warum? Weil jedes Projekt individuell ist, kein Projekt gleicht dem anderen, genauso wie es keine identischen Wellen, Wolken und Menschen gibt.</p>
<p>Wir alle kennen die Definition eines Projektes, ich werde sie hier nicht wiederholen.</p>
<p>Das Wort Projekt kommt aus dem Lateinischen <strong>prōiectum </strong>und bedeutet „das vorwärts Hingeworfene oder Ausgestreckte“. Verwandte Wörter sind Projektil, Projektor, Projektion oder Projektant. Also schaue ich bei Projekten immer nach vorne, in die Zukunft. Und muss damit Entscheidungen unter <strong>Unsicherheit </strong>und mit <strong>Risiken </strong>treffen. Dass das nicht planbar ist und schiefgehen kann, leuchtet wohl jedem ein.</p>
<p>Um auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen: was ist ein <strong>erfolgreiches Projekt?</strong> Hier meine Antwort: <strong>es gibt keine erfolgreichen Projekte!</strong> Es gibt nur Projekte, die irgendwann beendet sind oder werden. Die Kriterien, mit denen der Erfolg gemessen wird, sind ganz oft nicht definiert, schon gar nicht vorab. Oder sie sind definiert, werden aber im Projektverlauf nicht angepasst, obwohl das angezeigt wäre, weil sich sehr viele Parameter und Rahmenbedingungen während der Laufzeit verändern. Und damit die Voraussetzungen für Erfolg. Der <strong>gute Projektleiter</strong> ist erfahren und flexibel genug, um sein Projekt situativ zu steuern. Mit viel Pragmatismus und Mut zu Entscheidungen. Was aber noch viel wichtiger ist: mit <strong>Wertschätzung</strong>, <strong>Empathie </strong>und <strong>offener, transparenter Kommunikation und Information</strong>.</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="670" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Missverstaendnis-1024x670.jpg" alt="" class="wp-image-4222" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Missverstaendnis-1024x670.jpg 1024w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Missverstaendnis-300x196.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Missverstaendnis-150x98.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Missverstaendnis-768x502.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Missverstaendnis.jpg 1049w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p>Es gibt nur einen Grund, warum Projekte scheitern. Es ist nicht der falsche Projektplan, es sind nicht die unfähigen Mitarbeiter, es ist nicht das unzureichende Budget, es ist nicht der inkompetente externe Berater, es ist auch nicht der Vorstand oder der Lenkungsausschuss, der nicht schnell genug entscheidet, es sind auch nicht die sich ändernden Ziele und Scopes. Es ist die <strong><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/scheitern-projekte-liegt-es-sehr-oft-an-schlechter-kommunikation-teils-erschreckende-ergebnisse-unserer-umfrage-zum-thema/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kommunikation</a></strong>, dicht gefolgt von der <strong>Kommunikation </strong>und auf dem dritten Platz die <strong>Kommunikation</strong>. Versteckte Agenden, persönliche Karriereziele, Nasenfaktoren, Egoismen und Eitelkeiten verhindern die zielorientierte und sachlich-fachliche Auseinandersetzung mit Problemen und deren Lösung. Aus meiner Sicht ist das ein menschliches Phänomen, das sich im allgemeinen nicht ausmerzen lässt. Lediglich individuell gibt es nicht wenige Menschen, die auf der Basis vernünftiger <strong><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/projektmanagement-werte-in-projekten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Werte </a></strong>Projekte leiten und Menschen führen, so dass sie erfolgreich sind. Und das ist die Lektion meines Seminarleiters, der mir vor fast 40 Jahren Projektmanagement erklärt hat. Ich lerne mit jedem weiteren Projekt dazu. Wie sagte schon <strong>Henry Ford</strong>: &#8222;<em>Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, egal ob das mit zwanzig oder mit achtzig ist. Wer lernt, bleibt jung. Die größte Sache im Leben ist es, den eigenen Geist jung zu halten.</em>&#8222;.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Es gibt etwas zu feiern!</h2>
<p><strong>Fünf Jahre Projektassistenz-Blog</strong>, das heißt: 111 Beiträge aus den vier Kategorien <strong>Projektmanagement </strong>(81),  <strong>Praxistipps </strong>(32), <strong>PMO </strong>(Project Management Office) (24) und  <strong>Projektassistenz </strong>(21).</p>
<p>Drei Autoren, die als Werkstudenten bei intelliExperts sehr erfolgreich gearbeitet haben, waren Ideengeber und Autoren für die Beiträge:</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Aaron Niemeyer</strong>, heute Redakteur bei der Würzburger Zeitung Main-Post GmbH in Würzburg,</li>
<li><strong>Julian Weritz</strong>, heute Lead Business Development Manager bei iATROS GmbH in München</li>
<li><strong>Christoph Daniel</strong>, heute Content Marketing Manager bei Thinksurance GmbH in Frankfurt und</li>
<li><strong>Manuel Möll</strong>, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August-Universität Göttingen sowie Podcaster und Co-Moderator, sinnfolle esthetik &#8211; Der Podcast über Gestaltung und Ermächtigung.</li>
</ol>
<p>Wir haben in den fünf Jahren <strong>provokante Fragen</strong> gestellt &#8211; und natürlich beantwortet:</p>
<ul class="wp-block-list" type="1">
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/soll-der-projektleiter-den-termin-halten-oder-qualitaet-liefern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soll der Projektleiter den Termin halten oder Qualität liefern?</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/wie-kann-ein-projektleiter-ethisch-handeln-und-entscheiden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie kann ein Projektleiter ethisch handeln und entscheiden?</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/fortschritt-nessen-im-pm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fortschritt im Projekt – Wer ist Ihnen lieber: Aristoteles oder Marx als Projektleiter?</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/deutschland-und-seine-grossprojekte-was-laeuft-schief/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschland und seine Großprojekte: Was läuft schief?</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/protokoll-schreiben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Was? Sie müssen jetzt noch ein Protokoll schreiben?</a></li>
</ul>
<p>Es gab Beiträge zu a<strong>ktuellen Schlagworten</strong>, zum Beispiel:</p>
<p><strong>Agil</strong>: 33 Beiträge, darunter:</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/agilitaet-vs-agile-methoden-vieles-wird-immer-noch-falsch-verstanden-eine-erklaerung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agilität vs. agile Methoden: Vieles wird immer noch falsch verstanden – Eine Erklärung</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/7-gruende-warum-agiles-projektmanagement-vielleicht-nicht-das-richtige-fuer-ihr-projekt-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7 Gründe, warum „Agiles Projektmanagement“ vielleicht nicht das Richtige für Ihr Projekt ist</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/hybrides-projektmanagement-oder-doch-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hybrides Projektmanagement – oder doch nicht?</a></li>
</ul>
<p><strong>PMO</strong>: 39 Beiträge, darunter:</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/zusammenarbeit-von-pmo%c2%b3-wie-funktionierts/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zusammenarbeit von PMO³. Wie funktionierts?</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/besetzung-pmo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die richtige Besetzung – So wird Ihr PMO ein echtes Siegerteam</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/einfuehrung-pmo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">13 Gründe warum die Einführung Ihres PMOs scheitern wird</a></li>
</ul>
<p><strong>Stress</strong>: 16 Beiträge, darunter:</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/stressfaktoren-und-persoenlichkeitsentwicklung-als-projektmanager/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stressfaktoren und Persönlichkeitsentwicklung als Projektmanager</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/praxistipps-interessierte-selbstgefaehrdung-wie-sie-ihre-gesundheit-im-arbeitsalltag-schuetzen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Praxistipps: Interessierte Selbstgefährdung – wie Sie Ihre Gesundheit im Arbeitsalltag schützen</a></li>
<li><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/projektassistenz-interview-hillen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Ohne Projektassistenz hätte ich die Sein-oder-Nichtsein-Frage stellen müssen&#8220;</a></li>
</ul>
<p>Die Beiträge mit den <strong>meisten Zugriffen</strong>:</p>
<figure class="wp-block-table">
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Platz</strong></td>
<td><strong>Titel</strong></td>
<td><strong>Datum</strong></td>
<td><strong>Zugriffe</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/52-typische-aufgaben-von-projektleitern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">52 typische Aufgaben von Projektleitern</a></td>
<td>04.07.2017</td>
<td>21.318</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/praxistipps-darauf-kommt-es-bei-der-projektdokumentation-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Praxistipps: Darauf kommt es bei der Projektdokumentation an</a></td>
<td>18.12.2018</td>
<td>10.829</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td><a href="https://www.projektassistenz-blog.de/projektassistenz-aufgaben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Typische Projektassistenz Aufgaben</a></td>
<td>21.07.2016</td>
<td>10.510</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</figure>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="688" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Positives_Feedback-1024x688.jpg" alt="" class="wp-image-4223" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Positives_Feedback-1024x688.jpg 1024w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Positives_Feedback-300x201.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Positives_Feedback-150x101.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Positives_Feedback-768x516.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Positives_Feedback.jpg 1035w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p>Und es gab viel <strong>positives Feedback</strong> von Lesern und Abonnenten, das uns sehr freut:</p>
<p>&#8222;<em>erst einmal ein Lob zu deinem Artikel: sehr guter Überblick über Scrum und Kanban. Deine Vergleichstabelle hat mir besonders gefallen.</em>&#8222;</p>
<p>&#8222;<em>Ich finde euren Blog zu Projektmanagement fantastisch und hochinteressant. Ich selbst verselbständige mich derzeit auf dem Gebiet und informiere mich so viel darüber wie es nur geht. So bin ich auch auf euren Artikel über Projekt Management Offices gestoßen.</em>&#8222;</p>
<p>&#8222;<em>das ist wirklich mal eine super Übersicht bzw. Zusammenfassung über die Aufgaben eines Projektleiters! In der Realität werden einem Projektleiter leider oft nicht die Ressourcen gegeben, um alle Aufgaben zu beherzigen.</em>&#8222;</p>
<p>Vielen Dank, dass Sie uns fünf Jahre die Treue gehalten haben und wir werden weiterhin zwei Augen auf das Thema <strong>Projekte </strong>und <strong>Projektmanagement </strong>werfen, um Ihnen Anregungen, Tipps und Hintergründe zu geben.</p>
<p>Bitte melden Sie sich bei Fragen, Kritik und auch, wenn Sie Anregungen haben. Danke!</p>
<p>Ihnen hat dieser Beitrag gefallen? Dann zeigen Sie uns das mit einem Like, einem Share oder einem Kommentar!</p>
<h2 class="wp-block-heading">PS: Kennen Sie schon unsere Webseite&nbsp;<strong><a href="http://www.intelliexperts.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.intelliExperts.de</a></strong>? Schauen Sie doch mal vorbei!</h2>
<p>Titelbild: Photo 116754800 / Year Celebration © Mulikov | Dreamstime.com</p>
<p>Bild 2: Photo 141870476 © Photosvit | Dreamstime.com</p>
<p>Bild 3: Photo 31763616 © Convisum | Dreamstime.com</p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/vergesst-alles-was-ihr-ueber-projektmanagement-gelernt-habt/">Vergesst alles, was Ihr über Projektmanagement gelernt habt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektassistenz-blog.de">Projektassistenz-Blog</a>.</p>
]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Für Qualität und gegen Ineffizienz im Projekt: Erfahrungen eines Projektleiters</title>
		<link>https://www.projektassistenz-blog.de/erfahrungsbericht-weiche-faktoren-projekterfolg/</link>
					<comments>https://www.projektassistenz-blog.de/erfahrungsbericht-weiche-faktoren-projekterfolg/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Falk Janotta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 02:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgskriterien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[weiche Faktoren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.projektassistenz-blog.de/?p=2100</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="3461" height="2310" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ineffizienz_Projektmanagement.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ineffizienz_Projektmanagement.jpg 3461w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ineffizienz_Projektmanagement-150x100.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ineffizienz_Projektmanagement-300x200.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ineffizienz_Projektmanagement-768x513.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ineffizienz_Projektmanagement-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 3461px) 100vw, 3461px" /></p>
<p>Ich kenne kein erfolgreiches Projekt, Sie etwa? Das ist auch kein Wunder. Denn die Frage ist doch, was sind die Kriterien für den Erfolg eines Projektes? Stellen Sie diese Frage, und in 99 Prozent der Fälle kommt die Antwort: <em>&#8222;In time, in budget, in scope&#8220;</em>. Na klasse, und nun? <span id="more-2100"></span></p>
<p>Wir alle kennen mindestens eine Projektmanagement-Methode. Ich arbeite zum Beispiel häufig mit PRINCE2. Vielleicht kennen Sie PMBOK, PMI oder IPMA. Nach meiner Erfahrung ähneln sich die verschiedenen Methoden, die ein Projektmanager anwenden kann, inhaltlich und führen auf die eine oder andere Weise zum Ziel bzw. Erfolg. Diese Methoden messen den Erfolg des Projektes mittels belegbarer Zahlen und Fakten.</p>
<p>Ich möchte Ihnen meine Philosophie des Projektmanagements abseits der üblichen Vorgehensweisen erläutern. Die meisten Methoden vernachlässigen essentielle weiche Faktoren wie Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Zuverlässigkeit, Engagement, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein.</p>
<p>Weiche Faktoren haben maßgeblichen Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg Ihres Projekts. Deshalb ist es fahrlässig, sie innerhalb eines Projekts zu vernachlässigen. Im Folgenden analysiere ich die sechs genannten weichen Faktoren, die für das Projektmanagement wichtig sind.</p>
<h2><strong>Die Kommunikation schärfen<br />
</strong></h2>
<blockquote>
<p>Gedacht heißt nicht immer gesagt.<br />
Gesagt heißt nicht immer richtig gehört.<br />
Gehört heißt nicht immer richtig verstanden.<br />
Verstanden heißt nicht immer einverstanden.<br />
Einverstanden heißt nicht immer angewendet.<br />
Angewendet heißt noch lange nicht beibehalten.</p>
</blockquote>
<p style="padding-left: 300px; text-align: left;"><span style="font-size: 10pt;"><sup>Konrad Lorenz, Verhaltensforscher und Nobelpreisträger</sup></span></p>
<p>Das fängt im täglichen <span style="text-decoration: underline;"><strong>E-Mail</strong></span>-Verkehr an. Ich frage mich, warum immer häufiger auf Anrede, Grußformel, Interpunktion sowie Groß- und Kleinschreibung verzichtet wird. Was ist schwer daran, kurze und klare Sätze zu formulieren? Warum müssen es so viele Anglizismen und Fremdwörter sein? Und warum werden E-Mails geschrieben, wenn ein Anruf oder der Besuch im nahe gelegenen Büro viel schneller und klarer zum Ergebnis führt?</p>
<p>Über die weit verbreitete Unart von E-Mail-Ketten mit sich ändernden Verteilern, nicht angepassten Betreffzeilen und der Diskussion mehrerer Themen widme ich mich einmal in einem separaten Blogbeitrag…</p>
<p>In<span style="text-decoration: underline;"> <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/projektkommunikation-projektassistenz/"><strong>Meetings</strong></a> </span>werden häufig Monologe zugelassen, weil es keine Agenda mit Zielsetzung gibt. Zudem gibt es keinen Sitzungsleiter, der konsequent auf die wertvolle Zeit aller Teilnehmer und die Fokussierung auf das Thema achtet. Der Teilnehmerkreis ist oft zu groß, sodass Einige nichts beitragen (können), Andere nicht-zielführende Beiträge leisten oder ebensolche Fragen stellen.</p>
<p>Häufig gibt es kein Ergebnisprotokoll mit Informationen, wer was bis wann erledigt. Wenn sie doch drinstehen, werden sie nicht nachverfolgt oder es wird im nächsten Meeting nicht über sie berichtet.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Telefonieren</strong></span> scheint auch sehr schwierig zu sein, wenn ich den Namen des Anrufers erst auf Nachfrage verstehe und minutenlang nicht klar wird, worum es dem Anrufer geht. Drücken Sie also ihr Anliegen klar und verständlich aus und scheuen Sie sich nicht davor, Nachfragen bei unklaren Aussagen zu stellen.</p>
<p>Ein entscheidendes Element der Kommunikation ist die <span style="text-decoration: underline;"><strong>Körpersprache</strong></span>. Man kann nicht nicht kommunizieren, denn der Körper spricht immer. Leider spricht er nicht immer eindeutig, es kommt auf den Kontext und die Umgebung an.</p>
<p>Verhaltensforscher haben in diesem Zusammenhang herausgefunden, dass sich die Wirkung der Kommunikation aus drei Elementen zusammensetzt: Inhalt, Stimme und Körpersprache. Dabei erzielt die Körpersprache mit 55 Prozent Anteil die größte Wirkung beim Gesprächspartner. Die Stimme folgt mit 38 Prozent und der Inhalt wirkt nur noch mit sieben Prozent.</p>
<p>Wie sagte schon George Bernard Shaw: <em>&#8222;Das größte Problem bei Kommunikation ist die Illusion, dass sie stattfand.&#8220;</em></p>
<div class="box_g">
<p>Meine Tipps aus der Praxis für die Praxis:</p>
<ol>
<li><strong><span style="text-decoration: underline;">Persönliche Gespräch</span></strong>, bevor Sie anrufen.</li>
<li><strong><span style="text-decoration: underline;">Rufen Sie an</span></strong>, bevor Sie eine E-Mail schreiben.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>E-Mail</strong></span> nur dann, wenn es um kurze Mitteilungen oder klare Fragen geht, die eine kurze Antwort erlauben.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Keine Disskusionen per E-Mail</strong></span>. Stellen Sie fest, dass Sie in eine E-Mail-Diskussion verwickelt werden, brechen Sie sie ab und arrangieren Sie stattdessen ein Meeting oder eine Telefonkonferenz.</li>
<li><strong><span style="text-decoration: underline;">Die wichtigste in den ersten Satz! </span></strong>Das kann die Hauptnachricht sein und / oder eine Aufforderung zur Handlung. Erst danach Hintergründe und Rahmenbedingungen erläutern. Wenn Sie es umgekehrt machen, besteht das Risiko, dass das Wichtige nicht wahrgenommen wird.</li>
</ol>
</div>
<h2><strong>Gehen Sie auf Ihr Team ein<br />
</strong></h2>
<p>Empathie bedeutet laut dem Institut für Management-Innovation von Prof. Dr. Waldemar Pelz:<br />
<em>Empathie ist die Fähigkeit (und Bereitschaft), sich treffsicher in die Gedanken- und Gefühlswelt anderer Menschen hineinzuversetzen und auf dieser Grundlage das Verhalten von Menschen oder Gruppen (Teams, Organisationen) zu antizipieren. Empathie steht in einem engen, empirisch belegten Zusammenhang mit dem Erfolg im Leben und Beruf.</em></p>
<p>Ergänzend dazu definiert Wikipedia Empathie <em>als die Fähigkeit zur angemessenen Reaktionen auf Gefühle anderer Menschen, zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz und Hilfsbereitschaft aus Mitgefühl.</em></p>
<p>Da Projektteams häufig aus der fachlichen Notwendigkeit heraus heterogen zusammengesetzt sind, liegt es in der Natur der Sache, dass sich dort auch viele unterschiedliche Persönlichkeiten mit verschiedenen Hintergründen und Motivationen versammeln. Ein empathischer Projektleiter befasst sich im Rahmen seiner Managementaufgabe individuell mit den Gefühlen und Befindlichkeiten der Teammitglieder und geht entsprechend situativ darauf ein.</p>
<p>Projekte sind häufig geprägt von hohem Druck. Dieser Druck resultiert aus engen zeitlichen und finanziellen Vorgaben und hohen Ansprüchen an die Qualität. Der verantwortliche Projektleiter muss diesen Druck an sein Team weitergeben, um ein erfolgreiches Projekt abliefern zu können. Er braucht jeden einzelnen Mitarbeiter seines Teams!</p>
<p>Doch wer diesen Druck weitergibt, muss auch in der Lage sein, Wertschätzung und Empathie für jeden Mitarbeiter zu zeigen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit signifikant, dass sich das Team, auch in schwierigen Zeiten, über das normale Arbeitspensum hinaus für den Projekterfolg einsetzt. Seine Leistung wird anerkannt. Ihr Verständnis für die Familie, die häufig Überstunden und ungeplante Abwesenheiten ertragen muss, wirkt Wunder.</p>
<p>Zu dieser Empathie gehört auch, sich vor sein Team zu stellen, wenn nicht-empathische Manager unrealistische Leistungen des Teams einfordern. Mein Leitspruch dazu lautet: &#8222;Wir haben es immer mit Menschen zu tun – nicht mit Robotern. Diese Menschen haben eine Gesundheit zu verlieren und ein Privatleben, das für die Erholung und Regeneration wichtig ist. Das gilt es zu respektieren.“</p>
<h2><strong>Zuverlässigkeit schafft Vertrauen<br />
</strong></h2>
<p>Ich bin ein Freund von Werten wie Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit, Aufrichtigkeit und Respekt. Nur wenige Faktoren können dem Erfolg eines Projekts so sehr schaden wie Unzuverlässigkeit. Kollegen, Gesprächs- und Geschäftspartner sowie Kunden sind darauf angewiesen, sich aufeinander zu verlassen. Man steht in einer Beziehung zu diesen Menschen und trifft Vereinbarungen. Dort, wo es für bestimmte Themen wichtig ist, oder man sogar darauf angewiesen ist, ist Zuverlässigkeit unerlässlich.</p>
<p>Termine und Qualitätsvorgaben müssen in Projekten eingehalten werden. Deshalb ist Unzuverlässigkeit nicht akzeptabel. Oder, um es positiv zu formulieren: wenn ich mich auf jemanden verlassen kann, <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/vertrauen-im-projektmanagement/">schafft das Vertrauen</a>. Es motiviert und führt zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit, die nicht selten auch zu einer persönlichen Beziehung, manchmal sogar zu Freundschaften führt. Und – ganz ehrlich – das macht Spaß!</p>
<h2><strong>Engagement für das Projekt<br />
</strong></h2>
<p>Die Hingabe, der außerordentliche Einsatz für ein Projekt – das ist Engagement. Und ohne Engagement jedes einzelnen Projektmitarbeiters ist der Erfolg stark gefährdet (siehe oben die Ausführungen zum Druck im Projekt). Das bedeutet für die Besetzung von Projektteams, dass der fachliche Hintergrund in meiner persönlichen Bewertung von potenziellen Projektmitarbeitern hinter den weichen Faktoren wie Engagement und Zuverlässigkeit zurücktritt.</p>
<p>Engagement äußert sich zum Beispiel darin, dass ein Mitarbeiter Aufgaben beendet, auch wenn es länger dauert. In einem meiner Projekte ging es darum, freitags einen Fehler zu finden und zu beseitigen, der das GoLive am Wochenende verhindert hätte. Ein engagierter Mitarbeiter arbeitete bis Samstagmorgen, 02.00 Uhr, erfolgreich daran und rettete so den GoLive. Das nenne ich Engagement!</p>
<h2><strong>Fördern Sie die Eigeninitiative Ihrer Mitarbeiter<br />
</strong></h2>
<p>Es ist von großem Wert, wenn im Projektteam Mitarbeiter sitzen, denen der Projektleiter nicht immer explizit sagen muss, was sie tun sollen. Er braucht Leute, die ihre Augen und Ohren offenhalten und proaktiv und vorausschauend arbeiten. Zum Beispiel vermeiden oder lösen sie durch ihre Eigeninitiative Probleme, noch bevor sie den Projektleiter erreichen. Oder sie setzen eigeninitiativ Ideen um, die zur Verbesserung der Qualität führen, zur schnelleren Erledigung von Aufgaben führen und / oder der Einsparung von Budget dienen.</p>
<p>Es gibt eine Gratwanderung zwischen selbstständigem Handeln ohne Abstimmung mit dem Projektleiter und der Einbeziehung des Projektleiters, um negative Folgen zu vermeiden. Für den Mitarbeiter, der Eigeninitiative zeigt, ist es eine Kunst, diese Gratwanderung zu meistern. Eine entsprechende Risikobetrachtung der Situation und der Handlungsalternativen gehört dann zum Repertoire des Mitarbeiters.</p>
<p>Auch der Projektleiter muss die Fähigkeit besitzen, Fehler zuzulassen, die ein Mitarbeiter mit Eigeninitiative zwangsläufig macht. Er muss professionell mit Fehlern umgehen. Das heißt, über den Fehler und seine Beseitigung zu sprechen sowie darüber, wie sich dieser Fehler in Zukunft vermeiden lässt. Schließlich sollte der Projektleiter gerade diesen Mitarbeiter bestärken, weiterhin Eigeninitiative zu zeigen. Außerdem muss er sich vor seinen Mitarbeiter stellen, falls er von außerhalb des Projektteams angegriffen wird, zum Beispiel aus dem Fachbereich oder dem Management.</p>
<p>Fordern und fördern Sie Eigeninitiative Ihrer Mitarbeiter. Sie motiviert und führt in der Regel zu besseren Ergebnissen.</p>
<h2><strong>Verantwortung auf Mitarbeiter übertragen<br />
</strong></h2>
<p>Was ist eigentlich Verantwortung? Im Englischen gibt es die Unterscheidung zwischen „responsable“ und „accountable“. Dabei bedeutet „responsable“ die Durchführungsverantwortung, die auch geteilt werden kann. Sie greift bereits am Anfang und während der Durchführung einer Aufgabe. „Accountable“ dagegen ist die Gesamtverantwortung für das Ergebnis einer Handlung oder Aufgabe und kann niemals geteilt werden. Sie greift auch erst nach Abschluss der Aktivitäten. Aus beiden Wörtern wird bei der Übersetzung ins Deutsche „verantwortlich“.</p>
<p>Besitzt jemand Verantwortungsbewusstsein, dann hat er die Fähigkeit, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und bewusst damit umzugehen. Bezogen auf die Projektarbeit bedeutet das, dass der Mitarbeiter nicht einfach drauflos handelt, sondern in angemessenem Umfang die Konsequenzen seines Handelns erkennt, bewertet und die richtigen Schlüsse daraus zieht. Dadurch werden Fehler vermieden oder zumindest deren Auswirkungen minimiert.</p>
<p>Auch hier gilt, wie für die Eigeninitiative: Fordern und fördern Sie verantwortungsbewusstes Handeln. Übertragen Sie Verantwortung auf Ihre Mitarbeiter und unterstützen Sie sie, wenn sie unsicher sind oder Fehler machen. Das Gesamtergebnis wird Ihnen zeigen, dass das der richtige Weg ist.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Kritische Erfolgsfaktoren sind in der Regel messbare Größen wie Termine und Budget. Die Qualität der Ergebnisse gehört auch dazu, wenn sie durch messbare Parameter quantifiziert werden kann. Die Messbarkeit macht diese Key Performance Indicators so attraktiv, gaukeln sie doch eine Genauigkeit vor, die sich gut kommunizieren lässt.</p>
<p>Die entscheidenden Erfolgsfaktoren liegen aber in den weichen Kriterien des Projektmanagements. Das merken Sie daran, dass bei Problemen in Projekten die Frage gestellt wird: „Wie konnte das passieren?“ Bei messbaren Kriterien kann man direkt nachschauen, bei weichen Faktoren nicht.</p>
<p>Sie können Probleme vermeiden, die Anzahl von Fehlern reduzieren und die Qualität der Ergebnisse deutlich verbessern, wenn Sie Ihr Team mit klarer Kommunikation und empathisch führen. Ermuntern Sie die Mitarbeiter zur Eigeninitiative, zu Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit.</p>
<p>Und das Wichtigste: Leben Sie diese Werte stets vor!</p>
<p><em>Berichten Sie uns in den Kommentaren gerne von Ihren Erfahrungen bei der Berücksichtigung weicher Faktoren innerhalb Ihres Projektteams. Haben Sie Ihnen dabei geholfen, die Arbeit effizienter und erfolgreicher zu gestalten?</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/erfahrungsbericht-weiche-faktoren-projekterfolg/">Für Qualität und gegen Ineffizienz im Projekt: Erfahrungen eines Projektleiters</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektassistenz-blog.de">Projektassistenz-Blog</a>.</p>
]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Die 4 wichtigsten Aufgaben für Projektleiter nach Projektende</title>
		<link>https://www.projektassistenz-blog.de/aufgaben-projektleiter-projektende/</link>
					<comments>https://www.projektassistenz-blog.de/aufgaben-projektleiter-projektende/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 15:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben nach Projektende]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben Projektabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben Projektende]]></category>
		<category><![CDATA[Ende Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt abschließen]]></category>
		<category><![CDATA[Projektabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleiter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.projektassistenz-blog.de/?p=1986</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="3460" height="2310" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Erfolg_Begeisterung.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Projektabschluss" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Erfolg_Begeisterung.jpg 3460w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Erfolg_Begeisterung-150x100.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Erfolg_Begeisterung-300x200.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Erfolg_Begeisterung-768x513.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Erfolg_Begeisterung-1024x684.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 3460px) 100vw, 3460px" /></p>
<p><strong><a href="http://www.intelliexperts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.intelliExperts.de</a></strong> – „Ende gut, alles gut“ – so heißt es zumindest im gleichnamigen Stück von William Shakespeare. Und doch wissen wir alle ganz genau, dass nicht jedes Ende auch automatisch ein gutes Ende ist. Dabei ist gerade im Projektmanagement ein guter und sauber dokumentierter Projektabschluss von essentieller Bedeutung und wird in der Praxis oftmals unterschätzt und deshalb auch nicht vorgenommen. In unserem aktuellen Beitrag haben wir daher die aus unserer Sicht 4 wichtigsten Aufgaben für Projektleiter nach Projektende für Sie zusammengestellt.<span id="more-1986"></span></p>
<h2>Nach dem Projekt ist vor dem Projekt</h2>
<p>Während viele Projektmitarbeiter in erster Linie dem Stichtag, d.h. dem offiziell vom Lenkungsausschuss definierten Ende des Projektes, entgegenfiebern, hat der Projektleiter auch nach Projektende noch weitere wichtige Schritte zu beachten. Nachfolgende Grafik soll dabei als Übersicht dienen, um die vier wichtigsten Aufgabenfelder des Projektleiters kurz aufzuzeigen und zu gliedern:</p>
<div id="attachment_2021" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2021" class="wp-image-2021" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Übersicht-Aufgaben-Projektleiter-nach-Projektende-150x41.jpg" alt="" width="800" height="220" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Übersicht-Aufgaben-Projektleiter-nach-Projektende-150x41.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Übersicht-Aufgaben-Projektleiter-nach-Projektende-300x82.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Übersicht-Aufgaben-Projektleiter-nach-Projektende-768x211.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Übersicht-Aufgaben-Projektleiter-nach-Projektende-1024x281.jpg 1024w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Übersicht-Aufgaben-Projektleiter-nach-Projektende.jpg 1230w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p id="caption-attachment-2021" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Übersicht Aufgaben Projektleiter nach Projektende</p>
</div>
<h2>Projektwirtschaftlichkeit – Hat sich der investierte Projektaufwand gelohnt?</h2>
<p>Durch die mit jedem Projekt verbundenen Kosten – wie beispielsweise eigene Mitarbeiter, Soft- &amp; Hardware, Spezialisten von extern usw. – ist jedes Projekt auch gleichzeitig als Investition für das Unternehmen zu betrachten. Gerade deswegen ist es so essentiell, durch den Nachweis der Projektwirtschaftlichkeit aufzuzeigen, ob und in wie weit das gesamte Projekt aus wirtschaftlicher Betrachtung als Erfolg zu verbuchen ist. Es gilt hier also den vorab definierten Soll-Zustand mit dem tatsächlichen Ist-Zustand nach Projektende zu vergleichen. Des Weiteren sollten bei der Bewertung auch die internen Standards und Vorgaben des Unternehmens hinsichtlich Investitionen mitberücksichtigt werden. Denn selbst ein faktisch erzielter Return on Investment (ROI) ist nur dann als durchwegs positiv zu bewerten, wenn er die vom Unternehmen definierten Vorgaben hinsichtlich prozentualer ROI-Höhe nicht unterschreitet – oder die Vorgaben im besten Fall sogar noch übertrifft.</p>
<p>Idealerweise wird die Wirtschaftlichkeit eines Projektes nicht erst am Projektende überprüft. Den meisten Projektmanagementmethoden folgend, ist zunächst im Projektantrag die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung dem Entscheidergremium vorzulegen. Auch während des Projektverlaufes gibt es bestimmte Meilensteine, an denen die Wirtschaftlichkeit zu überprüfen ist. Das kann zur Konsequenz haben, dass ein nicht wirtschaftliches Projekt unterbrochen und verändert oder aber auch abgebrochen wird. Für diesen Artikel unterstellen wir, dass das Projekt seine Wirtschaftlichkeit bis zum Projektende bewiesen hat und jetzt der letzte Schritt folgt.</p>
<p>Da jedes Projekt individuelle Kostenpunkte und Herausforderungen mit sich bringt, ist es für den Abschluss sehr wichtig, eine strukturierte und möglichst umfassende Aufstellung der insgesamt angefallenen Projektkosten anzufertigen. Am besten unterteilt man dafür noch einmal das Projekt in die unterschiedlichen Projektphasen, die wiederum aus mehreren Teilaufgaben bestehen (können). Denn auch für jede Teilaufgabe variieren die tatsächlich angefallenen Projektkosten – abhängig von der Komplexität und der eingesetzten Mittel zur Durchführung der Teilaufgabe.</p>
<p>Und genau aus diesem Grund braucht es zunächst eine vollständige Übersicht aller theoretisch möglichen Projektkosten, um die eigenen Kosten der jeweiligen Projektphase und Teilaufgabe richtig und vollständig zuordnen zu können:</p>
<ol>
<li><u>Kosten für Sachmittel / Arbeitsmaterial</u><br />
Hardware (Notebooks, Handys, projektspezifische Geräte), Software (temporäre, langfristige oder einmalige Lizenzgebühren), Mietaufwände, Büromaterial, Leinwand, Beamer, Whiteboard, Headsets, Konferenztelefone etc.</li>
<li><u>Kosten für externes Personal</u><br />
Spezialisten für Programmierung / Zeichnungen / technische Ausarbeitung / Support, Consulting von Branchen-Experten, temporäre Projektmitarbeiter (Interims-Manager, Projektassistenzen etc.), lokale Kontaktpersonen (v.a. relevant bei internationalen Projekten).</li>
<li><u>Kosten für internes Personal </u><br />
Mitarbeiterkosten (geleistete Stunden im Projekt X vereinbarter bzw. interner Stundensatz), Sonderzulagen für Überstunden / erreichte Zwischenziele / variable oder fixe Projektprämien / Auslandsaufenthalte, Sozial- und Rentenversicherungsabgaben.</li>
<li><u>Kosten für Schulungen</u><br />
Tagessätze des Referenten bzw. des Schulungsveranstalters, Kosten für Miete des Schulungsraums / Unterlagen der Schulung / Anfahrt zur Schulung / Kosten für eventuelle Übernachtungen bei mehrtägigen Schulungen / Support im Nachgang an die Schulung.</li>
<li><u>Kosten für Reisen</u><br />
Flüge, Bahnreisen, PKW-Fahrten (gefahrene Kilometer X vereinbarte Kostenpauschale pro Kilometer), Mietwagen, Übernachtungen in Unterkünften, Spesen, Verpflegungskosten.</li>
<li><u>Sonstige Kosten des Projekts</u><br />
Aufgrund des Projekts abgeschlossene Versicherungen, Kosten für Gutachter / Übersetzer / Dolmetscher.</li>
</ol>
<p>Zur Verdeutlichung einer solchen Vorgehensweise, haben wir für Sie eine strukturierte Vorlage zur Bestimmung aller angefallenen Projektkosten nach Projektende angefertigt. Um alle angefallenen Projektkosten möglichst vollständig abzubilden, wurden dabei die Plankosten, die Soll-Kosten sowie die Ist-Kosten berücksichtigt. Diese drei Kostenarten unterscheiden sich dabei wie folgt voneinander:</p>
<ul>
<li><strong>Plankosten</strong>: Die im Basisplan fixierten Projektkosten, auf deren Basis das Projekt vom Auftraggeber und / oder Lenkungsausschuss freigegeben und beauftragt wurde. Diese Kosten, idealerweise inklusive der bewerteten und bepreisten Risiken, bilden das Projektbudget. Sie bilden auch die Grundlage für die abschließende Bewertung des Projekterfolgs in Bezug auf die Kosten.</li>
<li><strong>Soll-Kosten</strong>: Die Plankosten können und werden sich erfahrungsgemäß während des Projektverlaufs mehrfach ändern. Um Transparenz über diese Veränderungen im Vergleich zum Basisplan (Plankosten) sicherzustellen, werden die nach genehmigten Änderungen jeweils aktuell geplanten Kosten als Sollkosten zu einem bestimmten Zeitpunkt dokumentiert.</li>
<li><strong>Ist-Kosten</strong>: Nach Abnahme und Abschluss des Projektes und nach Verbuchung aller internen und externen Projektkosten stehen die tatsächlich ausgegebenen Kosten fest. Dies sind die Ist-Kosten, die mit den Plankosten verglichen werden und somit eine Aussage über die Abweichung vom Projektbudget erlauben.</li>
</ul>
<div id="attachment_2038" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2038" class="wp-image-2038" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Vorlage-zur-Aufstellung-von-Projektkosten-nach-Projektende-150x117.jpg" alt="" width="800" height="624" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Vorlage-zur-Aufstellung-von-Projektkosten-nach-Projektende-150x117.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Vorlage-zur-Aufstellung-von-Projektkosten-nach-Projektende-300x234.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Vorlage-zur-Aufstellung-von-Projektkosten-nach-Projektende-768x599.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/09/Vorlage-zur-Aufstellung-von-Projektkosten-nach-Projektende.jpg 881w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p id="caption-attachment-2038" class="wp-caption-text">Abbildung 2: Vorlage zur Aufstellung von Projektkosten nach Projektende</p>
</div>
<div class="box_g"><b>Kostenlos für Sie: </b><a href="&quot;https://www.projektassistenz-blog.de/download/2003/&lt;/a">Unsere Vorlage zur Aufstellung von Projektkosten zum Download</a></div>
<h2>Projektdokumentation – Die Ergebnisse des Projektes richtig festhalten</h2>
<p>Vom Projektteam verflucht, aus Sicht des Unternehmens und der vielen Projektmitarbeiter jedoch nicht wegzudenken &#8211; die saubere Dokumentation der Erkenntnisse des frisch abgeschlossenen Projekts.</p>
<p>Diese Form des internen Wissenstransfers ist gerade deswegen so wichtig, weil sie neben wiederkehrenden Erfahrungen auch bis dahin unbekannte „Aha-Momente“ aufdeckt und diese Erkenntnisse für die Nachwelt sichert. Denn wer weiß schon sicher, wie lange Sie noch als Projektleiter im aktuellen Unternehmen zuständig sind? Und um Ihrem Nachfolger und den anderen Projektleitern im Unternehmen die bereits erfahrenen Misserfolge zu ersparen – und idealerweise die erzielten Erfolge zu wiederholen und weiter auszubauen – ist eine professionelle Form der Archivierung von relevanten Erkenntnissen des Projektes unabdingbar.</p>
<p>Um auch bei der Projektdokumentation nichts dem Zufall zu überlassen, empfehlen wir Ihnen eine Unterteilung der Dokumentation in drei unterschiedliche Bereiche:</p>
<p><strong><u>Zuständigkeit für die Dokumentation von Teilbereichen bestimmen</u></strong><br />
Bereits in der Planungsphase des Projektes sollten alle relevanten Zwischenschritte und Teilbereiche für den gesamten Projektverlauf klar definiert und voneinander abgegrenzt werden. Durch diese Abgrenzung fällt es leichter, die Verantwortlichkeiten für den jeweiligen Teilbereich zu bestimmen und den Projektmitarbeitern eindeutige Aufgaben zuzuweisen.</p>
<p>Konkrete Beispiele für Teilbereiche und Zwischenschritte, die in einem Projekt normalerweise dokumentiert werden sollten, umfassen folgende Punkte:</p>
<ol>
<li>Management Summary</li>
<li>Status Quo der Ausgangslage</li>
<li>Zielsetzung des Auftraggebers</li>
<li>Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams</li>
<li>Meilensteine im Projektverlauf</li>
<li>Projektphasen</li>
<li>Projektende</li>
<li>Nachkalkulation</li>
<li>Projektabschluss / Projektabnahme</li>
<li>Fazit / Abschließende Reflektion</li>
</ol>
<p><strong><u>Inhalte der zu dokumentierenden Teilbereiche definieren</u></strong></p>
<p>Nachdem die Zuständigkeit für die Dokumentation von Projekt-Teilbereichen vergeben wurde, gilt es nun, die inhaltlichen Anforderungen an die jeweilige Dokumentation festzulegen. In diesem Rahmen empfiehlt sich neben der Abstimmung mit dem zuständigen Projektmitarbeiter auch der Austausch mit dem Auftraggeber des Projekts. Logischerweise werden die Vorstellungen über Ausmaß und Inhalt der Dokumentation hier nicht immer übereinstimmen. Ihre Aufgabe als Projektleiter ist es daher, hier einen beidseitig akzeptablen und einvernehmlich beschlossenen Kompromiss für den Umfang des Inhaltes zu finden. Es ist also – wie so oft im Projektmanagement – an der Zeit für Soft-Skills und eine Portion Fingerspitzengefühl.</p>
<p><strong><u>Alle relevanten Dokumente archivieren und richtig zuordnen</u></strong></p>
<p>Ein ebenso wichtiger Schritt der Projektdokumentation umfasst die Archivierung, d.h. die eindeutige Zuordnung relevanter Dokumente zu Teilbereichen des Projekts. Die Archivierung ist deswegen so bedeutsam, weil dadurch später auftretende Fragen zum Projektverlauf einfach und falls nötig auch mit allen Details beantwortet werden können. Die Archivierung und Zuordnung relevanter Dokumente sollte idealerweise von mehreren Projektmitarbeitern begleitet werden. So kann sichergestellt werden, dass die Archivierung möglichst vollständig und aus dem Blickwinkel verschiedener Projektteilnehmer durchgeführt wird. Zu den typischerweise archivierten Dokumenten nach Projektende gehören:</p>
<ol>
<li>Projektauftragsdokumente.</li>
<li>Projektstrukturpläne.</li>
<li>Alle Projektergebnisse.</li>
<li>Schriftverkehre inkl. Relevanter Anhänge.</li>
<li>Protokolle von Sitzungs- und Lenkungsausschuss.</li>
<li>Alle weiteren Dokumente, die darlegen, wie das Projekt durchgeführt wurde.</li>
</ol>
<div class="box_r"><b>Tipp: </b>Gerade bei Projekten, die sich über viele Monate oder sogar Jahre erstrecken, empfiehlt es sich, von Anfang an ein lückenloses Logbuch zu führen. Dies dient später als Grundlage und Gedächtnisstütze für die finale Projektdokumentation. So gehen wichtige Feinheiten über den Projektverlauf nicht verloren.</div>
<div></div>
<div>
<h2>Post Implementation Review – Lasst uns gemeinsam das Geschehene rekapitulieren</h2>
</div>
<div>
<p>Zu jedem abgeschlossenen Projekt gehört selbstverständlich auch eine ordentliche Manöverbesprechung, das sogenannte Post Implementation Review (PIR). Es findet üblicherweise direkt im Anschluss an die Projektabnahme statt und dient zur Reflektion und Nachbesprechung innerhalb des gesamten Teams. Hier werden gemeinsame Erfolge und künftige Verbesserungspotentiale erarbeitet, üblicherweise unter der Leitung eines Moderators. Je nach Lage der Krise im Projektteam ist es in manchen Konstellationen sinnvoll, hier auf einen externen Moderator zurückzugreifen.Was Sie als professioneller Projektleiter unbedingt bei der Vorbereitung und Durchführung eines PIR beachten sollten:</p>
<ol>
<li style="list-style-type: none;">
<ol>
<li>Klare Zielsetzung: was genau sind die Ziele des PIR, welche Ergebnisse werden angestrebt? Sobald die Ziele feststehen, sollten diese vorab an alle Teilnehmer kommuniziert werden, beispielsweise über die Einladung zum PIR.</li>
<li>Es ist sehr wichtig vor, während und auch nach dem PIR für das Einhalten klarer Regeln zu sorgen und diese Regeln auch entsprechend zu kommunizieren. Dazu gehören Grundsätze wie:
<ol style="list-style-type: lower-alpha;">
<li>sachliche Argumente und Auseinandersetzungen,</li>
<li>keine persönlichen Angriffe oder kollektive Schuldzuweisungen,</li>
<li>jeder hat das Recht, seine persönliche Meinung frei zu äußern,</li>
<li>die gesetzten Ziele und den Fokus der Agenda nicht aus den Augen verlieren und</li>
<li>ein Protokoll des PIR anfertigen, idealerweise von einer projektexternen Person.</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
</ol>
<ol>
<li style="text-align: left;">Im Nachgang des PIR sollten Sie die Ergebnisse noch einmal final auswerten und aufbereiten. Diese Ergebnisse werden nun an alle Mitglieder des Projektteams, weitere Stakeholder und das Management geschickt. Stellen Sie zudem sicher, dass auch zukünftige Projektleiter Zugang zu Ihren Ergebnissen zur eigenen Nutzung haben und sie in die interne Projektleiter-Ausbildung einfließen. Ansonsten erzielen Sie keinen Lerneffekt und das eigentliche Ziel wäre verfehlt.</li>
</ol>
<div class="box_r"><b>Tipp: </b>Ein ungeschriebenes Gesetz besagt: jedes Projekt, das abgeschlossen wurde, verdient auch eine gebührende Abschlussfeier. Ganz egal, ob die Ergebnisse sensationell gut oder enttäuschend schlecht ausgefallen sind, eine Feier gehört dazu &#8211; und zu dieser Feier gehören natürlich auch alle im Team. Denn das Team hat alles für das Projekt gegeben!</div>
</div>
<div></div>
<div>
<h2>Projektreferenz – Das Zeugnis für Projektteam und Projektleiter</h2>
<p>Kommen wir nun zur letzten Aufgabe im Rahmen des Projektabschlusses: der Projektreferenz. Diese wird vom Projektauftraggeber verfasst und ist typischerweise für Unternehmen – beispielsweise externe Dienstleister – oder den Projektleiter und sein Team ausgestellt. Durch positive Projektreferenzen fällt es leichter, potenzielle Kunden oder spätere Arbeitgeber von den eigenen Qualitäten zu überzeugen. Daher ist es wichtig, entsprechende Kriterien und Fragen festzulegen, die in der Referenz behandelt werden sollen. Dazu gehören neben persönlichen Leistungen auch projektspezifische Aufgaben. In einer vollständigen Projektreferenz sollten die folgenden Fragen an den Projektauftraggeber daher nicht unbeantwortet bleiben:</p>
<ol>
<li>Wurde das anfänglich definierte Projektziel erreicht?</li>
<li>Konnten das Projektbudget nach Plan eingehalten werden oder gab es Abweichungen?</li>
<li>Wurden Meilensteine termingerecht erreicht?</li>
<li>War die Herangehensweise an das Projekt erfolgreich und verlief wie geplant?</li>
<li>Wie waren Stimmung und Teamgeist?</li>
<li>Hat die Kommunikation funktioniert?</li>
<li>Gab es positiv oder negativ hervorstechende Punkte?</li>
<li>Wie hat die Zusammenarbeit von Projektteam und Projektleiter mit
<ul>
<li>Management,</li>
<li>Stakeholdern und</li>
<li>externen Dienstleistern oder Lieferanten funktioniert?</li>
</ul>
</li>
<li>Käme eine zukünftige Zusammenarbeit wieder für Sie in Frage?</li>
</ol>
<h1>Fazit</h1>
<p>Wenn schließlich alle der Fragen vom Auftraggeber beantwortet wurden, dann haben Sie es auch als Projektleiter geschafft. Ihr Projekt ist nun professionell und erfolgreich abgeschlossen worden Durch den von Ihnen aufgestellten Nachweis der Projektwirtschaftlichkeit, eine sauber durchgeführte Projektdokumentation, das abschließende PIR und eine ausgezeichnete Projektreferenz. Gut gemacht!</p>
<p>Wir hoffen, Sie haben aus unserem Beitrag zum Projektende einige Anregungen für die eigene Praxis mitnehmen können und freuen uns über Ihre Kommentare zum Thema Projektabschluss. Diskutieren Sie mit und lassen Sie uns wissen, welche positiven oder negativen Erfahrungen Sie bereits im Projektabschluss sammeln konnten – wir sind gespannt!</p>
<p>Kennen Sie schon unsere Webseite <strong><a href="http://www.intelliexperts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.intelliExperts.de</a></strong>? Schauen Sie doch mal vorbei!</p>
</div>
<div><span style="font-size: 8pt;">Quellenangabe: Icons made by <a title="Good Ware" href="https://www.flaticon.com/authors/good-ware">Good Ware</a> from <a title="Flaticon" href="https://www.flaticon.com/">www.flaticon.com</a> is licensed by <a title="Creative Commons BY 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC 3.0 BY</a></span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/aufgaben-projektleiter-projektende/">Die 4 wichtigsten Aufgaben für Projektleiter nach Projektende</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektassistenz-blog.de">Projektassistenz-Blog</a>.</p>
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		<title>Was? Sie müssen jetzt noch ein Protokoll schreiben?</title>
		<link>https://www.projektassistenz-blog.de/protokoll-schreiben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Falk Janotta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2017 13:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektassistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[administrative Aufgaben im Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben Projektassistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanager]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="2737" height="1825" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Mann_Frau_Hamsterrad-min.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Der Projektleiter im Hamsterrad" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Mann_Frau_Hamsterrad-min.jpg 2737w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Mann_Frau_Hamsterrad-min-150x100.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Mann_Frau_Hamsterrad-min-300x200.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Mann_Frau_Hamsterrad-min-768x512.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Mann_Frau_Hamsterrad-min-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 2737px) 100vw, 2737px" /></p>
<p>Diese Frage stellte mir ein Kollege eines Abends an der Hotelbar. Ich hatte seine Frage verneint, ob wir noch ein gemütliches Glas Rotwein nach dem Abendessen trinken würden. Er war sehr nett und ich hätte mich gerne noch mit ihm unterhalten. Aber dieses verdammte Protokoll. Ich musste es unbedingt noch heute rausschicken. Sonst würde ich als Projektleiter unglaubwürdig werden. Weil ich doch immer die Einhaltung von Terminen von meinen Mitarbeitern im Projekt fordere. Und dass sie Protokolle spätestens am Folgetag verschicken müssen.</p>
<p>Also setzte ich mich abends um kurz vor zehn an den sehr schmalen Schreibtisch im Hotelzimmer und schrieb das Protokoll. Doch lesen Sie selbst, wie es dazu kam.<span id="more-1955"></span></p>
<h2>Aus dem Tagebuch eines Projektleiters</h2>
<p>Donnerstag, der Tag nach dem kritischen Meeting zur Vorbereitung der Lenkungsausschusssitzung am kommenden Montag.</p>
<p><strong>5.20 Uhr</strong><br />
Mein Smartphone weckt mich mit einer mir angenehmen Melodie. Nichtsdestotrotz komme ich nur langsam zu mir. Zu tief war mein wohltuender und erholsamer Schlaf. Nachrichten im Frühstücksfernsehen schauen, um informiert in den Tag zu gehen.</p>
<p><strong>5.38 Uhr</strong><br />
Duschen, Zähneputzen, Rasieren. Anziehen. Dabei Tipps für Kino-Neustarts sehen.</p>
<p><strong>5.56 Uhr</strong><br />
Frühstücksbuffet im Hotel. Gute Auswahl, die ersten Hotelgäste kommen ebenfalls zum Frühstück. Noch relativ ruhig. Zeit für die neusten Nachrichten auf dem Tablet. n-tv, N24, Handelsblatt.</p>
<p><strong>6.17 Uhr</strong><br />
Einen zweiten Kaffee. Und die neuesten E-Mails lesen. Der Vertreter des externen Dienstleisters schreibt, dass es Probleme mit dem Software-Update heute Nacht gab. Der Projektleiter ist wieder einmal gefragt! Er fragt, wie wir weiter vorgehen sollen. Die E-Mail ist von 5.50 Uhr. Wahnsinn! Der steht noch früher auf als ich.</p>
<p><strong>6.32 Uhr</strong><br />
Abfahrt zum Büro. Zum Glück ist wenig Verkehr. In Gedanken plane ich den kommenden Tag. Teammeeting, Abstimmung mit dem Key Accounter vom Outsourcing-Dienstleister, Workshop mit dem Management-Team, dann will die Kollegin vom HR etwas von mir wissen zu der Rolle des angeforderten Experten und zur Arbeitsteilung mit dem Projektleiter. Später &#8211; glaube ich &#8211; noch ein Treffen mit dem Betriebsrat wegen der Einführung des Lizenzmanagementsystems. Den Rest muss ich in Outlook nachschauen, wenn ich im Büro bin.</p>
<p><strong>7.04 Uhr</strong><br />
Ankunft im Büro. Hochfahren des Rechners, Kaffee holen. Die ersten Kollegen aus dem Operations-Team begrüßen. Smalltalk.</p>
<p><strong>7.12 Uhr</strong><br />
Outlook sagt mir, dass ich 43 neue E-Mails habe. Ich beginne sie zu scannen, welche wichtig und / oder dringend sind. Ok, die 17 E-Mails, wo ich in cc bin, bearbeite ich später. Bei den anderen stellt sich heraus, dass ich in 19 Fällen unsinnigerweise angeschrieben wurde (ein cc hätte gereicht, mit fünf E-Mails kann ich nichts anfangen). Jetzt kommt mir zum ersten Mal an diesem Tag der Gedanke, dass eine Projektassistenz sehr wertvoll wäre. Ich ertappe mich dabei, wie ich feststelle, dass mir dieser Gedanke in letzter Zeit fast täglich kommt.</p>
<p><strong>7.59 Uhr</strong><br />
Uups! Ich muss ja noch das Teammeeting um 8.30 Uhr vorbereiten. Das heißt: Protokoll vom letzten Meeting lesen, Agenda festlegen, Fragen vorbereiten. War da nicht Herr Tunichtgut, der in der letzten Woche gesagt hat, dass er unter diesen Umständen nicht weitermachen kann? Eigentlich müsste ich ihn mir vor dem Meeting zur Brust nehmen. Mist! Das schaffe ich jetzt nicht mehr.</p>
<p><strong>8.32 Uhr</strong><br />
Zwei Minuten zu spät. Das geht ja noch. Drei von acht Kollegen sind schon da. Smalltalk, meine Frage nach dem Champions-League-Spiel gestern Abend wurde von einem Mitarbeiter so beantwortet: „Oh, das habe ich nicht gesehen, war mit meiner Frau essen. Tolle Tapas-Bar“. Und wo war ich als Projektleiter?</p>
<p><strong>10.05 Uhr</strong><br />
Meeting ist zu Ende. Fünf Minuten überzogen. Der Projektleiter vom Outsourcing-Partner &#8211; wie heißt er doch gleich? &#8211; wartet bestimmt schon an der Rezeption. Ich gehe direkt hin, um ihn abzuholen. Eigentlich wollte ich mich noch vorbereiten und seine letzte E-Mail lesen. Mist, zu spät.</p>
<div id="attachment_1959" style="width: 312px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1959" class="wp-image-1959" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Zeit_Mann_Sanduhr-min-225x300.jpg" alt="Projektleiter in der Zeitfalle" width="302" height="403" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Zeit_Mann_Sanduhr-min-225x300.jpg 225w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Zeit_Mann_Sanduhr-min-112x150.jpg 112w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Zeit_Mann_Sanduhr-min-768x1024.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Zeit_Mann_Sanduhr-min.jpg 1935w" sizes="auto, (max-width: 302px) 100vw, 302px" /></p>
<p id="caption-attachment-1959" class="wp-caption-text">Die Zeit für den Projektleiter ist knapp!</p>
</div>
<p><strong>11.19 Uhr</strong><br />
Die Besprechung mit dem Outsourcing-Partner war erfolgreich. Wir konnten einige offene Fragen klären. Jetzt muss ich die Ergebnisse noch dokumentieren und in den Projektplan integrieren. Bis zur Mittagspause fange ich schon mal an damit. Aber, ich muss unbedingt noch die Ergebnisse des gestrigen Team-Meetings reflektieren, zusammenfassen und daraus die Präsentation für die Lenkungsausschusssitzung am Montag erarbeiten. Wann mache ich das alles?<br />
Planänderung: ich lasse das Protokoll und mache es später.</p>
<p><strong>11.21 Uhr</strong><br />
Ich beginne die Vorbereitung der Lenkungsausschusssitzung.</p>
<p><strong>11.43 Uhr</strong><br />
Das Telefon klingelt. Ich werde nicht drangehen. Oh, das ist die Sekretärin des Finanzvorstandes. Ich gehe doch dran. Sie bittet mich, kurz hochzukommen. Vorbereitung ade.</p>
<p><strong>12.22 Uhr</strong><br />
Das Gespräch mit dem Vorstand hat mir immerhin einige Informationen gebracht, die ich für die Lenkungsausschusssitzung verwenden kann bzw. muss. Zusätzlich hat es mir auch Arbeit gebracht: eine Analyse der bisherigen Zusammenarbeit mit unserem Outsourcing-Dienstleister. Bis morgen Nachmittag. Super!</p>
<h2>Also doch nicht ohne Projektassistenz?</h2>
<p>Eine Projektassistenz als Unterstützung für den Projektleiter ist notwendig, wie der weitere Tagesverlauf zeigt.</p>
<p><strong>12.58</strong><strong> Uhr</strong><br />
Nach dem Essen in der Kantine bin ich pünktlich zum Meeting mit dem Betriebsrat. Es geht um den Einsatz einer Software für das Lizenzmanagement. Schwierige und zähe „Verhandlungen“. Wir vertagen uns mit der Aufgabe für mich, dem Betriebsrat den Nutzen, die Vor- und Nachteile dieser Software zu präsentieren. Noch eine Aufgabe, die nicht zu meinen Kerntätigkeiten als Projektmanager gehört. Wieso habe ich eigentlich keine Projektassistenz? Warum gibt es kein Projektbüro? Ich muss dringend mit dem CIO sprechen.</p>
<p><strong>13.32 Uhr</strong><br />
Ich habe jetzt noch eine knappe halbe Stunde bis zum Projekt-Workshop über ein Problem im Bereich des Datenmanagements und der Datenqualität, den ich moderiere.<br />
Lohnt es sich, dass ich mich wieder an die Vorbereitung der Lenkungsausschusssitzung mache? der Blick auf meinen E-Mail-Postkasten zeigt mir: nein! 37 neue E-Mails. Ok, ich beginne mit der Abarbeitung und schaffe 21 E-Mails.</p>
<p><strong>14.01 Uhr</strong><br />
Der Workshop zur Lösung des Datenmanagementproblems beginnt. Zum Glück habe ich ein Teammitglied gewonnen, das Protokoll zu schreiben. Ich muss das dann zwar prüfen, redigieren und freigeben, aber immerhin. Oder schreibe ich es doch gleich lieber selbst? Nein, ich muss das andere Protokoll ja noch schreiben. Wann eigentlich?</p>
<p><strong>17.48 Uhr</strong><br />
Ich schließe den Workshop. Er war ganz ok, alle haben mitgezogen. Aber gelöst ist das Problem noch nicht. Im Gegenteil: neue Fragen sind aufgetreten, die wir auch noch beantworten müssen.<br />
Der Blick auf mein Handy zeigt vier neue Anrufe und drei Mailboxnachrichten. Also folgen jetzt die Telefoniererei und dann die weitere Abarbeitung der E-Mails. aus den 16 ungelesenen sind inzwischen 34 geworden.</p>
<div class="box_g">Lesen Sie an dieser Stelle: <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/burnout-im-projektmanagement/">Burnout im Projektmanagement – Warum Projektassistenz die einzig wahre Lösung ist.</a></div>
<p><strong>19.16 Uhr</strong><br />
Geschafft! Alle E-Mails abgearbeitet. Es gibt noch ein paar Dinge zu tun, die sich aus den E-Mails ergeben haben. Nichts Großes, aber es läppert sich. Ich habe Hunger und werde ins Hotel gehen. Den Besuch des Fitnessstudios heute kann ich auch vergessen. Und die Übertragung des EuroLeague-Spiels auch.</p>
<p><strong>20.44 Uhr</strong><br />
Das Essen war lecker und ich fühle mich gut. Wenn da nicht die restlichen Aufgaben aus den E-Mails wären und dieses Protokoll. Ich werde an der Hotelbar noch einen Absacker nehmen und dann aufs Zimmer gehen und mich an den Schreibtisch setzen. Was man halt so Schreibtisch nennt.</p>
<p><strong>21.12 Uhr</strong><br />
Mein Kollege, nennen wir ihn Peter, gesellt sich plötzlich zu mir. Er sieht blendend aus und lädt mich auf ein Glas Wein ein. Auf meine Frage, wo er jetzt herkomme, sagt er: „Ich war um halb sechs eine dreiviertel Stunde Laufen. Nach dem Duschen war ich in der Shopping-Mall und habe ein paar Sachen gekauft. Und Sie kennen doch den Italiener dort. Da habe ich hervorragend gegessen und mir einen guten Rotwein gegönnt. Und Sie so?“.</p>
<div id="attachment_1957" style="width: 498px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1957" class="wp-image-1957" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Flasche_Glas_Rotwein-min-300x201.jpg" alt="Wann kann ich ein Gläschen genießen?" width="488" height="327" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Flasche_Glas_Rotwein-min-300x201.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Flasche_Glas_Rotwein-min-150x100.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Flasche_Glas_Rotwein-min-768x514.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Flasche_Glas_Rotwein-min-1024x685.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px" /></p>
<p id="caption-attachment-1957" class="wp-caption-text">Endlich Feierabend?</p>
</div>
<p>Ich fragte ihn nur, wie er das so mache. Früh Feierabend und wenig Stress. Und er berichtete mir von seinem Projekt, in dem es ein Projektbüro gibt. Er hat eine Projektassistenz zur Verfügung. Freiberuflich, sehr erfahren, engagiert. Und sie schreibt Protokolle, erstellt Präsentationen, füllt die Statusberichte aus, pflegt den Projektplan, liest seine E-Mails, beantwortet sie teilweise und macht ihm einen Aktivitätsplan für den nächsten Tag. Und noch viele andere sinnvolle Dinge. Sie ist auch ein „Wadenbeißer“ und sorgt dafür, dass Aufgaben erledigt und Ergebnisse geliefert werden.</p>
<div class="box_g">Wenn Sie mehr erfahren wollen, lesen Sie den Beitrag über die <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/projektassistenz-aufgaben/">Aufgaben einer Projektassistenz</a></div>
<p>Ich sagte ihm, dass ich mich gerne weiter mit ihm unterhalten würde, dass ich aber noch ein Protokoll schreiben müsste. „Was? Sie müssen jetzt noch ein Protokoll schreiben?“ fragte er mit ehrlich erstauntem Gesichtsausdruck. Und ein wenig Mitleid habe ich auch erkannt. Er riet mir, doch mal nach einer Projektassistenz zu fragen. Vielen Dank und schönen Abend noch!</p>
<p><strong>21.52 Uhr</strong><br />
In meinem Hotelzimmer angekommen, schreibe ich das Protokoll und erledige noch die kleinen Dinge aus den E-Mails.</p>
<p><strong>23.43 Uhr</strong><br />
Nach dem Gang ins Badezimmer liege ich im Bett und lösche das Licht. Vor dem Einschlafen nehme ich mir vor, mir eine Projektassistenz zu beschaffen. Auf jeden Fall. So kann es nicht weitergehen.<br />
Wann geht mein Wecker?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und? Hatten Sie auch schon mal ähnliche Horrortage? Gerne beraten wir von intelliExperts Sie bei der Wahl der richtigen Projektassistenz &#8211; damit das zukünftig nicht mehr so sein muss!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/protokoll-schreiben/">Was? Sie müssen jetzt noch ein Protokoll schreiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektassistenz-blog.de">Projektassistenz-Blog</a>.</p>
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		<title>52 typische Aufgaben von Projektleitern</title>
		<link>https://www.projektassistenz-blog.de/52-typische-aufgaben-von-projektleitern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 21:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben Projektleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Etnlastung Projektleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Projektassistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung Projektleiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="5760" height="3840" src="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/07/brooke-lark-194253-min.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/07/brooke-lark-194253-min.jpg 5760w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/07/brooke-lark-194253-min-150x100.jpg 150w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/07/brooke-lark-194253-min-300x200.jpg 300w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/07/brooke-lark-194253-min-768x512.jpg 768w, https://www.projektassistenz-blog.de/wp-content/uploads/2017/07/brooke-lark-194253-min-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 5760px) 100vw, 5760px" /></p>
<p><strong><a href="http://www.intelliExperts.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.intelliExperts.de</a></strong> &#8211; Der Arbeitsalltag eines Projektleiters ist bekanntermaßen vielseitig und fordernd. Und genau deswegen sind gute Projektleiter auch wahre Allrounder. Denn für das erfolgreiche Arbeiten benötigt der Projektleiter weitaus mehr als nur die fachliche Kompetenz. Weitere Schlüsselqualifikationen umfassen Empathie, unternehmerisches Denken und nicht zuletzt auch Fingerspitzengefühl bei der Auswahl seines Teams. Durch die hohe Anzahl unterschiedlicher Aufgaben von Projektleitern können diese umgekehrt nur sehr schwer allen Ansprüchen gleichzeitig gerecht werden. In unserem Beitrag verschaffen wir deswegen einen umfassenden Überblick potentieller Aufgaben des Projektleiters, um herauszufinden ob – und in welcher Form – Entlastung durch konsequentes Delegieren überhaupt funktionieren kann.</p>
<p><span id="more-1799"></span></p>
<p>Um die Übersichtlichkeit und Zuordnung der typischen Aufgaben des Projektleiters zu gewährleisten, haben wir diese zunächst in folgende Projektphasen untergliedert:</p>
<ol>
<li>
<h3>Projektinitiierung</h3>
</li>
<li>
<h3>Projektdurchführung</h3>
</li>
<li>
<h3>Projektabschluss</h3>
</li>
</ol>
<h2>Aufgaben von Projektleitern bei der Projektinitiierung</h2>
<ul>
<li>Festlegung der Projektmanagementmethode</li>
<li>Erstellung des Projektsteckbriefes</li>
<li>Klärung des Projektauftrages</li>
<li>Analyse des Projektumfeldes</li>
<li>Zieldefinition für das gesamte Projekt</li>
<li>Stakeholder-Analyse</li>
<li>Ermittlung von Projektrisiken</li>
<li>Bewertung der Projektrisiken</li>
<li>Bestimmung von Risikoverantwortlichen</li>
<li>Festlegung von Maßnahmen zur Reduzierung oder Vermeidung der Projektrisiken</li>
<li>Festlegung von Gegenmaßnahmen bei eintretenden Projektrisiken</li>
<li>Workshop-Organisation und -Moderation</li>
<li>Auswahl des Projektteams</li>
<li>Koordinierung und Festlegung der Projektorganisation</li>
<li>Vergabe der Kompetenzen und Befugnisse im Projektteam</li>
<li>Bekanntmachung der Rahmenbedingungen im Projekt</li>
<li>Definition von Eskalationswegen</li>
<li>Erstellung des Projektstrukturplans</li>
<li>Planung der unterschiedlichen Projektphasen, Termine und Meilensteine</li>
<li>Erstellung von Arbeitspaketen für die Projektmitarbeiter</li>
<li>Definition der Abläufe und eingesetzten Tools in der Projektkommunikation</li>
<li>Budgetplanung</li>
<li>Planung von Maßnahmen zur Teambildung (Afterwork-Events, regelmäßiger Stammtisch, Ausflüge etc.)</li>
<li>Definition von Ablauf, Dauer, Inhalten und Zuständigkeiten für Meetings</li>
<li>Projekthandbuch formulieren (mit allen Regeln, Festlegungen und Plänen etc.)</li>
<li>Durchführung des Kickoff-Meetings</li>
</ul>
<h2>Aufgaben von Projektleiter während der Projektdurchführung</h2>
<ul>
<li>Überwachung von Kosten, Meilensteinen, Terminen und Zielerreichung</li>
<li>Management von Konflikten und Problemen</li>
<li>Führung und Betreuung des Projektteams</li>
<li>Stakeholder-Management</li>
<li>Stakeholder-Kommunikation</li>
<li>Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lenkungsausschusssitzungen</li>
<li>Bericht an das Management</li>
<li>Steuerung der Projektaktivitäten</li>
<li>Durchführung von Statusmeetings</li>
<li>Motivation des Projektteams</li>
<li>Herstellung einer positiven Arbeitsatmosphäre</li>
<li>Risiko-Monitoring</li>
<li>Kontrolle der Budgeteinhaltung</li>
<li>Sicherstellen der Einhaltung von Richtlinien</li>
<li>Priorisierung von Aufgaben</li>
<li>Vertreten des Projektes „nach außen“</li>
<li>Aktualisierung des Projektplans und Dokumentation von Fortschritten</li>
<li>Lösen von Ressourcenkonflikten durch Abstimmung mit anderen Projektleitern und des PMOs</li>
<li>Aktives und kreatives Projektmarketing</li>
</ul>
<h2>Aufgaben von Projektleiter in der Abschlussphase</h2>
<ul>
<li>Nachkalkulation / Abschlusskalkulation</li>
<li>Erstellung des Abschlussberichtes</li>
<li>Ordnungsgemäße Archivierung des Projektes</li>
<li>Planung, Durchführung und Nachbereitung des Post Implementation Reviews (PIR)</li>
<li>Realisierung der Projektabnahme / -übergabe</li>
<li>Abschließende Wertschätzung / Dank an das Team</li>
<li>Projektabschluss-Party organisieren</li>
</ul>
<p>Deutlich wird, dass die <u>Hälfte aller Aufgaben von Projektleitern vor Beginn des Projektes zu erledigen</u> sind. Das deckt sich auch mit unserer Erfahrung in erfolgreichen Projekten. Je professioneller ein Projekt vorbereitet wird, desto größer ist die Chance auf einen positiven Verlauf und Abschluss des Projektes. Betrachtet man die genannten Aufgaben, so wird schnell eines klar: der Projektleiter ist buchstäblich „das Mädchen für alles“.</p>
<p>Mit anderen Worten gesagt, steht der Projektleiter während des gesamten Projektzeitraumes unter Dauerstrom. Das führt oft dazu, dass die wirklich essentiellen Aufgaben zu kurz kommen, damit umgekehrt die Masse an sonstigen To-Do’s überhaupt noch abgearbeitet werden kann. Und obwohl die geschilderte Situation in der Praxis wahrlich kein Einzelfall ist, gibt es noch immer sehr wenige Unternehmen, die ihre <u>Projektleiter gezielt und umfassend entlasten</u>. Besonders geeignet für solch eine Maßnahme ist der <u>Einsatz einer professionellen Projektassistenz</u>, an die der Projektleiter neben administrativen Aufgaben des Tagesgeschäfts auch Teile der eigenen Führung – und damit die direkte Vertretung gegenüber dem Projektteam – delegieren kann.</p>
<p>Im folgenden Teil möchten wir Ihnen deswegen näher erläutern, welche konkreten Maßnahmen und Aufgaben von einer guten Projektassistenz übernommen werden können, sodass der Projektleiter ausreichend Entlastung erfährt. Außerdem erhalten Sie Tipps und Tricks, auf welche Qualifikationen und Qualitäten Sie bei der Auswahl der richtigen Projektassistenz für Ihr Projekt achten sollten.</p>
<h2>Die Projektassistenz als gute Seele des Projektes</h2>
<p>Idealerweise wird der Projektleiter vor allen anderen Aktivitäten durch den Auftraggeber ernannt. Und zwar nach Prüfung seiner Eignung, seiner Verfügbarkeit über die geplante Laufzeit des Projektes und &#8211; ganz wichtig! &#8211; mit seinem Einverständnis, dieses Projekt auch leiten zu wollen. Leider kommt es viel zu häufig vor, dass Mitarbeiter zu Projektverantwortlichen gemacht werden, obwohl sie ihrer Linienverantwortung weiterhin gerecht werden müssen (Vollzeitjob) oder keine Erfahrung als Projektleiter haben.<br />
Der ernannte Projektleiter sollte als erste Amtshandlung ein Projektbüro einrichten und je nach Projektgröße mindestens eine Projektassistenz ins Team nehmen. Das ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass der Projektleiter sich von Anfang an voll und ganz auf seine Kernaufgabe konzentrieren kann: das professionelle Managen des Projektes.<br />
Die Projektassistenz erledigt von Anfang an alle administrativen und große Teile der kommunikativen Aufgaben sowie alles Organisatorische. Dazu gehören beispielsweise:</p>
<h4>Vorbereitung von Meetings aller Art</h4>
<ul>
<li>Agenda</li>
<li>Einladung</li>
<li>Raumreservierung</li>
<li>Catering</li>
<li>Technik</li>
<li>Ansprechpartner für Teilnehmer</li>
<li>Erstellen von Präsentationen und Meeting-Unterlagen</li>
</ul>
<h4>Unterstützung während des Meetings</h4>
<ul>
<li>Protokollierung</li>
<li>Sorgen für einen reibungslosen Ablauf</li>
<li>Betreuung der Teilnehmer</li>
<li>ggfs. Entlastung des Projektleiters bei Moderation und Gruppenarbeit</li>
</ul>
<h4>Nachbereitung des Meetings</h4>
<ul>
<li>Protokollerstellung und -versand</li>
<li>Klärung offen gebliebener Fragen aus dem Meeting</li>
<li>Beschaffung von Informationen und Unterlagen, die während des Meetings gefehlt haben</li>
<li>Verfolgen der Aufgabenliste aus dem Meeting</li>
</ul>
<div class="box_g">Lesen Sie passend dazu: <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/projektkommunikation-projektassistenz/">Die Projektassistenz als kommunikative Schnittstelle im Projekt</a></div>
<p>Darüber hinaus hilft es dem Projektleiter enorm, wenn die <span style="text-decoration: underline;">Projektassistenz auch als Netzwerker agiert</span>, d.h. die transparente Information und Kommunikation innerhalb des Projektteams und zwischen Projektleiter und Team einfordert, praktiziert und fördert. Auch den Kontakt zu den sogenannten Stakeholdern und zum Management sowie zu den externen Partnern und Dienstleistern muss die Projektassistenz pflegen und damit eine vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit schaffen.</p>
<div class="box_g">Auch interessant: <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/projektassistenz-aufgaben/">Die Aufgaben einer Projektassistenz</a></div>
<p>Erfüllt die Projektassistenz diese Aufgaben, kann der Projektleiter sein Projekt deutlich entspannter und mit mehr Fokus auf die wesentlichen Aufgaben managen. Das heißt im Wesentlichen alle Aspekte des Planens, des Risikomanagements, der Problemlösung und der Konfliktentschärfung. Außerdem ist die Information und Kommunikation an Auftraggeber und Management eine der wichtigsten und wirkungsvollsten Aufgaben des Projektleiters. Und diese ist sehr zeitaufwändig und mühsam, weil sie das Einstellen auf viele unterschiedliche Menschen mit ihren individuellen Persönlichkeiten, Sichtweisen und Anforderungen notwendig macht. All dies gelingt nur mit der Unterstützung durch eine professionelle Projektassistenz.</p>
<h2>Auswahl der richtigen Projektassistenz</h2>
<p>Wie findet der Projektleiter nun eine Projektassistenz, die im beschriebenen Sinne einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg leisten kann? Leider werden dem Projektleiter häufig Mitarbeiter „zur Verfügung gestellt“, die die Aufgabe nicht mit dem notwendigen Zeiteinsatz machen können, weil sie ohnehin als Linienassistenz arbeiten und die Rolle Projektassistenz zusätzlich und nebenbei erfüllen sollen. Oder ein Teammitglied wird zusätzlich als Projektassistenz eingesetzt, wenn der Projektleiter gerade eine Aufgabe delegieren muss oder will. Diese Lösungen erscheinen auf den ersten Blick vielleicht pragmatisch und preiswert, erweisen sich aber im Projektverlauf &#8211; gerade in kritischen Phasen, wenn es wirklich auf jede Ressource ankommt &#8211; als Rohrkrepierer.</p>
<p>Achten Sie bei der Auswahl einer geeigneten Projektassistenz also darauf, dass diese neben den selbstverständlichen Fachkenntnissen und technischen Fertigkeiten die nachfolgenden Anforderungen erfüllt. Dann klappt’s auch mit dem Projekt! 😊</p>
<ul>
<li>Offene und kommunikative Persönlichkeit</li>
<li>Gewissenhaftigkeit und Hartnäckigkeit</li>
<li>Verbindlichkeit in Aussage und Handeln</li>
<li>Stressresistenz</li>
<li>Selbständigkeit, Eigeninitiative und Kreativität</li>
<li>Eigenverantwortung</li>
</ul>
<p>Der wichtigste Punkt des Anforderungsprofils dabei leider häufig vergessen. Die <span style="text-decoration: underline;">ideale Projektassistenz</span> verfügt bereits über <span style="text-decoration: underline;">Projektleitungserfahrung und kennt mindestens eine Projektmanagementmethode</span> aus der Praxis. Erst dann sprechen Projektleiter und Projektassistenz dieselbe Sprache und führen das Projekt gemeinsam zum Erfolg.</p>
<p>Sollten Sie keine verfügbaren Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen haben, die das beschriebene Profil erfüllen, scheuen Sie sich nicht, eine externe Projektassistenz einzusetzen. Die Kosten dafür amortisieren sich schnell, wenn Sie bedenken, dass der interne oder externe Tagessatz für den Projektleiter deutlich höher ist. Denn eins sollte man sich immer vor Augen führen: sobald der Projektleiter Protokolle schreibt, Präsentationen erstellt, Statusberichte formuliert oder Projektpläne aktuell halten muss, bezahlen Sie für bis zu 40 Prozent seiner Arbeit deutlich mehr als eigentlich notwendig. Gleichzeitig sinkt wegen der Fülle der Aufgaben und der Überlastung des Projektleiters die Qualität des gesamten Projektes. Das muss und sollte einfach nicht sein.</p>
<p>Gute Projektassistenzen finden Sie übrigens auf einschlägigen Plattformen wie GULP.de, freelancer.de, freelancermap.de oder bei der empfohlenen und darauf <a href="http://intelliexperts.de/"><strong>spezialisierten Vermittlungsagentur intelliExperts aus Würzburg</strong></a><strong>.</strong></p>
<p>Wir wünschen Ihnen einen guten Start in Ihr nächstes Projekt <span style="text-decoration: underline;">mit</span> Projektassistenz!</p>
<p>Kennen Sie schon unsere Webseite <strong><a href="http://www.intelliExperts.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.intelliExperts.de</a></strong>? Schauen Sie doch mal vorbei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektassistenz-blog.de/52-typische-aufgaben-von-projektleitern/">52 typische Aufgaben von Projektleitern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektassistenz-blog.de">Projektassistenz-Blog</a>.</p>
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